High Forst Rallye Festival
Wir verabschieden uns mit Platz 5 beim High Forest Rallye Festival in die Winterpause... hier der Link zum Bericht beim Rallye-Magazin:

High Forest Rallyefestival - Kleinwächter vor Hachenberg



Rallye Fränkische Schweiz
Ein bewegtes Rallyewochenende liegt hinter Uns und einmal mehr war es ein super Motorsportevent bei unseren Freunden in der fraenkischen Schweiz. Bei einer der best frequentierten nationalen Rallies in Deutschland starteten wir mit der Nummer 16 in die Hatz durch Oberfranken. Allerdings, bedingt durch meine Sehnenscheidenentzuendung, war es im Vorfeld der Rallye nicht mehr moeglich, die Achsen am Fahrzeug zu vermessen. Dies machte sich gleich auf der WP1 (Stadtwald) dermaßen negativ bemerkbar, dass die Stimmung der Fahrzeugbesatzung in die Nähe des Nullpunkts gelangte. Im Normalfall ist die Stadtwaldprüfung eigentlich genau die Wertungspruefung, welche uns und unserem Mazda am meisten entgegen kommt, aber auf den schnelle Schotterpassagen kurz nach dem Start, die gewöhnlich im 6.Gang bei V-Max durchflogen werden, quaelten wir Uns im 5.Gang unter zu Hilfenahme der gesamten Streckenbreite, durch. Das Auto wollte einfach nicht geradeaus Fahren... dann kam noch der Lapsus der vermeintlich falschen Reifenwahl dazu, was sich dann im Ziel der Wertungsprüfung in der lediglich 11. Zeit im Gesamtklassement niederschlug - das war dann gleich mal das negativ Highlight ganz zu Beginn des Rallye Tages! Hier noch ein Foto von der WP Stadtwald aus dem Jahr 2007 Kurze Anmerkung noch zum Thema Reifenwahl und Wetter... bevor wir am Freitag Nachmittag Richtung Hollfeld starteten, von Ellwangen aus, schaute ich noch mal kurz im Internet bei www.wetter.de nach und beschloss dann, aufgrund der Prognose: 0 Liter Niederschlagsmenge und 0% Regenrisiko fuer Samstag in Hollfeld, einfach die Regenreifen zu Hause zu lassen... vielleicht (m)ein Fehler, wie sich noch herausstellen sollte! Aufgrund des teilweise dichten Nebels (und der daraus resultierenden Feuchtigkeit und teilweise sogar Naesse) und der schmuddeligen Bedingungen, wurden wir doch sehr haeufig ob unserer sehr offensiven Reifenwahl belaechelt. Auch der Eine oder Andere Klassengegner strich Uns schon mal virtuell von der potentiellen Sieganwaerter Liste herunter... aber wie man ja bekanntlich weiss, am Ende kackt die Ente, oder auf gut schwaebisch: "Am Schluss wird zammazehld - Hochdt. Zusammengerechnet wird am Schluss!" Mit diesen Erkenntnissen machten wir uns dann auf zur WP2 (Hungenberg) einer sehr schnellen, und an diesem Tag auch sehr nassen Asphaltpruefung. Aber auch hier kam Unser sehr abenteuerliches Setup noch nicht zum Tragen und wir fanden Uns lediglich auf Rang 9 im Gesamtklassement wieder, allerdings noch immer in Schlagdistanz zum Klassensieg. Auch die WP3 (Herzogenreuth) brachte noch nicht den Umschwung, allerdings freundeten wir uns langsam aber sicher mit den Bedingungen an und mussten einfach zur Kenntnis nehmen, dass es kaum moeglich war, den Kumho Trockenreifen auf Temperatur zu bringen und daher war eben das Gebot der Stunde: Auf der Strasse bleiben !!! Was auch beinahe am ersten Abzweig der WP3 schief gegangen waere. Unmittelbar nach dem Start, 5. oder 6. Gang, abbremsen auf einen 90° Rechtsabzweig, einmal mehr blieben alle 4 Raeder stehen und wir rutschten in Richtung Notausgang, aber durch etwas fahrerisches Geschick und mit einer Portion Glueck hat es gerade noch so gereicht... aber solche "Aha Momente" am Beginn einer Wertungspruefung fuehren in der Folge dann eher zu einem defensiveren Fahrstil. Und vielleicht auch deshalb fanden wir Uns erneut lediglich auf einem etwas enttaeuschenden 9. Platz wieder. Doch dann endlich kam die Wende, die Traditionspruefung "Brunn" (WP4) wurde in diesem Jahr in einer voellig neuen Variante gefahren, und wurde auch zu Beginn mit etwas Schotter aufgewertet, was Uns dann doch etwas mehr entgegen kam. Es war zwar noch immer Nass, aber irgendwie schien es langsam aber sicher etwas besser zu laufen. Zudem dezimierte sich dann noch die Konkurrenz indem Sie Ihre Autos mit technischem Defekt abstellten (Topfavorit Reinhard Honke - Differentialschaden) oder sein Junior, Dominik Honke, der seinen Sierra Cosworth bei hoher Geschwindigkeit Rueckwaerts in einen Baum feuerte und um cirka 1,5 Meter verkuerzte oder auch Bernd Michel, der seinen wunderschoenen Mitsubishi Lancer EvoIII im Zielbereich der WP2 mehrfach abrollte und voellig zerstoerte. Ernsthafte Verletzungen gab es, dank der Sicherheitseinrichtungen, nicht, aber die Blechschaeden waren schon betraechtlich! Heraus kam auf der WP4 dann die viert schnellste Zeit, was die Besatzung dann doch etwas froehlicher stimmte! Anschliessend machten wir Uns dann auf den Weg in Richtung Neudorf zur WP5. Diese Pruefung ist eigentlich dafuer bekannt, dass Sie Fahrzeugen mit richtig viel Leistung entgegenkommt und den schweren allrad Autos eher nicht... aber in diesem Jahr waren die Voraussetzungen für Uns etwas besser ! Denn, oh Wunder, in und um Neudorf herum war es um Einiges trockener und siehe da, wenn die Kumhos dann doch auf Temperatur kommen, geht das gleich schon viel besser J auf die knapp 6 Kilometer benoetigten wir lediglich 2:53 Minuten, was Uns im Ergebnis der Pruefung dann wiederum den vierten Platz einbrachte und letztendlich in der Endabrechnung den 4. Gesamtrang zementierte. Auch der Klassensieg war Uns nun nicht mehr zu nehmen und so nahm dann ein etwas turbulenter Rallyetag dann doch noch ein versoehnliches Ende.

Rallyesprint Aldingen
Beim 2. ADAC Rallyesprint am "Soldatensträßle" - Neckargröningen absolvierten wir Unseren inoffiziellen Asphalttest und beendeten den Sprint auf Rang 6 im Gesamtklassement. Gestartet waren 55 Fahrzeuge, von denen 48 das Ziel erreichten. Im Großen und Ganzen sind wir mit den gewonnenen Erkenntnissen sehr zufrieden, wohl nicht zuletzt wegen fehlender Fahrpraxis, aber auch die für unsere Fahrzeugkonstellation kontraproduktive Streckenführung, war gegen die sehr starke Konkurrenz nicht sehr viel mehr möglich. Die Wertungsprüfung in der Nähe von Neckargröningen wurde dreimal befahren, und bestand im wesentlichen aus drei Geraden, in denen bis zum Bremspunkt jeweils die Gänge 1 bis 6 durchsortiert wurden, dann folgte ein hartes Bremsmannöver, und jeweils eine mehr oder weniger enge Rechtskurve, was eben Fahrzeugen mit sehr viel Leistung und sehr hoher Bremskraft bei gleichzeitig niedrigem Fahrzeuggewicht sehr entgegen kam.

Ostalbrallye 2009
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Da der Regen auf der schwäbischen Alb immer stärker wird, haben die Allradler klare Vorteile. Rainer Noller nutzt die Bedingungen und holt sich die restlichen vier Bestzeiten. Harald Wahl im Gruppe-G-Mitsubishi zeigt eine konstant schnelle Fahrt und kann damit den schnellsten Hecktriebler knapp in Schach halten: Martin Häring im 2-Liter-Manta aus der Gruppe H. Dennoch Hut ab vor dem Unterfranken, der sich in die Herzen der tapfer ausharrenden Fans fährt. In dieses Duell hätte Werner Mangold im Allrad-Mazda 323 eingreifen können. Nach einjähriger Pause mischt er wacker mit, doch ein Ausritt auf dem Rundkurs Kemnaten kostet ihn genau die 20 Sekunden, die ihm fürs Podium fehlen."

Ostalbrallye 2008
Ich muss mich an dieser Stelle erst einmal entschuldigen, dass ich im Vorfeld der Rallye keine Infomail versendet hab ! Aber zu meiner Entschuldigung habe ich folgendes vorzubringen: Aufgrund der vielen Neuerungen am Auto und der fehlenden Zeit, um diese Dinge zu testen, war bis kurz vor dem Start noch nicht klar, ob das Auto funktionieren würde ! Und anstatt am PC zu sitzen und ne Mail zu schreiben, habe ich die letzten Tage und Stunden vor der Rallye weitgehend in der Werkstatt verbracht, und habe darauf vertraut dass die echten Fans über die Medien die notwendigen Infos zur Rallye erhalten werden. Aber nun zur Rallye, am vergangenen Wochenende war dann endlich auch Unser Erster Rallye Einsatz im Jahr 2008. Am Freitag Abend fand die Dokumenten- und technische Abnahme in Abtsgmünd statt. Danach verbrachten Kai und ich noch ne längere Nacht in der Werkstatt, um die letzten Kleinigkeiten am Auto fertig zu machen - um 1:00 Uhr Morgens war dann aber auch Feierabend ! Am Samstag früh gingen wir dann also mit Kai`s Golf auf die Besichtigungsrunde und erstellten Unseren Aufschrieb. Anschließend wurde dann das Rallyeauto noch mit den richtigen Reifen bestückt und um 13:03 Uhr ging es dann auch für Uns los zur WP1. Die WP1 mit Start in Reichertshofen war eine neue Kreation, die allerdings aus bereits bekannten Teilestücken aus früheren Ostalb Rallies bestand. Sehr selektiv und teilweise unheimlich schnell kam Uns die Wertungsprüfung sehr entgegen, so dass wir Uns mit der zweitbesten Gesamtzeit sofort auch sehr aussichtsreich platzieren konnten. Nur Klaus Otterbach/Roland Mai im bärenstarken Kadett C coupe 2,5 Liter konnten die Strecke um 1,8 Sekunden schneller absolvieren. Hinter Uns auf Platz 3 folgte Harry Wahl im Mitsubishi Lancer Evo9, gefolgt von Jürgen Geist/Klaus Zendler im BMW M3 und auf Platz 5 konnten sich Uli Kübler/Armin Seeger im Mitsubishi Lancer Evo8 platzieren. Dann fuhren wir von Pommertsweiler aus nach Holzleuten, wo die WP2 gestartet wurde. Die Wertungsprüfung in und um Holzleuten hatte mir noch nie besonders zugesagt, und so fiel auch für Uns hier in diesem Jahr eine Vorentscheidung. Beim Anbremsen auf einen 90° Rechtsabzweig wurde das Auto auf der Hinterachse leicht, überbremste, und schlagartig begann das Heck mit dem Versuch die Vorderachse zu überholen. Das konnte ich dann zwar noch weitgehend vermeiden, allerdings fanden wir Uns dann in der Wiese wieder - stehend vor der Streckenabsperrung. Den Rest der WP2 absolvierten wir dann mit gebremsten Schaum, da an sich eigentlich im Ersten Moment unklar war, was zu dem merkwürdigen Dreher führte. Trotz des Missgeschickes verloren wir noch nicht ganz den Anschluss an die Spitze, und konnten Uns mit der 9. besten Gesamtzeit auf dem Dritten Gesamtplatz festsetzen. Allerdings saßen Uns die Mitsubishis von Harry Wahl und Uli Kübler dicht im Nacken. Auf der unmittelbar danach folgenden WP3 war noch immer etwas Unsicherheit insbesondere beim Anbremsen bei mir zu bemerken, so dass wir auch hier nicht mehr sinnvoll attackieren konnten. Dennoch sprang eine drittbeste Gesamtzeit heraus, was Uns im Kampf um den letzten Podestplatz etwas Luft verschaffte. Die beiden Überhecktriebler von Klaus Otterbach und Jürgen Geist verloren wir dann aber langsam aus den Augen, aufgrund der Wetterbedingungen war an diesem Tag kein Kraut gegen die leichteren und leistungsstärkeren Zweirad Getriebene Fraktion gewachsen. Nun ging es wieder zurück ins Rallyezentrum zum anschließenden Regrouping, wo erste Zeiten verglichen wurden, und an sich dann auch schon von Unserer Seite festgestellt werden musste, dass wenn alles normal weiter laufen würde, mehr als ein Dritter Gesamtrang heute nicht drin sein würde. Auf der folgenden Wertungsprüfung 4, die identisch mit der Wertungsprüfung 1 war, änderte sich nicht viel, außer das Timo Bernhard im VW Golf 3 Kitcar eine sensationelle zweitbeste Gesamtzeit für sich verbuchen konnte. Klaus Otterbach/Roland Mai waren einmal mehr nicht zu schlagen, und Jürgen Geist und wir teilten uns Zeitgleich die drittbeste Gesamtzeit ! Im Gesamtklassement auf den vorderen Plätzen brachte dies jedoch keinerlei Veränderungen. Die Abschlussprüfung WP5 wurde dann zwischen Pommertsweiler und Ramsenstrut ausgetragen. Auch hier einmal mehr das inzwischen gewohnte Bild, Bestzeit Otterbach/Mai, gefolgt von Geist/Zendler und dahinter Wir, was dann auch im Ziel dem Endstand entsprach.

Saisonabschluß
Wir koennen im Jahr 2007 auf Unser erfolgreichstes und mit Abstand bestes Rallyejahr zurück schauen ! Bei 8 Starts, davon 6 Starts im Matador Schotter-Cup, kamen wir 8 Mal ins Ziel ! Der 5. Gesamtrang bei der Fraenkischen Schweiz war die 9.Zielankunft in Folge - letzter Ausfall datiert aus dem Jahr 2006 bei der Rallye St. Wendeler Land - Antriebswellenschaden ! Alle Zielankuenfte endeten in den Top Ten, dabei sprang ein Gesamtsieg in Wittenberg heraus, sowie drei zweite Plätze - bei der Ostalb Rallye, in Bayreuth und bei der Walhalla - sowie ein dritter Rang bei der Gravellandrallye in Senftenberg ! So mutierte nun der Mazda von der "silbernen Zitrone" zum absoluten Highspeedzuverlässigkeitswunder! :-)
Ich moechte an der Stelle natuerlich auf gar keinen Fall vergessen, mich bei Allen Sponsoren, Helfern, Beifahrern und Goennern zu bedanken - ohne Euch waere so eine Saison nie moeglich gewesen !
Mein ganz besonderer Dank gilt dem Joerg Axel de Fries vom CiP Personalbüro , dem Juergen Schneider von der KVG Germany, der Firma ZF-Trading - Herrn Eweleit, dem Klaus Rommel und seinen Jungs vom Team Reifen-Rommel , dem Gerd Schwarz von Japspeed, dem Herrn Saure von H&R Spezialfedern, dem ganzen Team des Mazda Autohauses Schaefer, dem Maennix und Wilhelm, die mir sehr bei der Umsetzung des Bremsenumbaus mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind, dem Paule - der immer wieder mit Tips und Taten weitergeholfen hatte, sowie dem Thomas der auch seine Freizeit immer wieder opfert und dazu beitraegt, dass der Mazda so gut laeuft!
!!! Herzlichen Dank für Eure Unterstuetzung!!!
Der Kai und der Alex filmten uebrigens bei der Rallye Fraenkische Schweiz die WP1 Brunn, mit einer Kamera auf dem Dach - zu bestaunen gibt es das Werk auf der Unserer überarbeiteten Homepage unter der Rubrik Videos (ganz Unten) - das war dann uebrigens auch die zweitbeste Zeit Gesamt!
Neuigkeiten und Planungen für 2008 werden wir natuerlich zu gegebener Zeit im Newsletter bekannt geben. In erster Linie steht nun eine Vollrevision des Mazdas auf dem Programm - Im Bereich Motor, Kupplung, Getriebe, Hinterachse werden sehr viele Komponenten zu erneuern sein - wer Lust, Zeit und Geschick hat, ist herzlich eingeladen Uns waehrend der langen Winternaechte in der Werkstatt zu helfen! Noch diesen Monat wird Motor und Getriebe ausgebaut - wer Interesse hat, einfach ne Mail schicken!

Rallye Fränkische Schweiz
Bei der Rallye Fränkische Schweiz feierten Werner und Kai ihren Saisonabschluß 2007. Anfangs noch auf Platz 2 gelegen, wurden sie im Laufe der Rallye leider von einigen zweiradangetriebenen Teams überholt und bis auf Platz 5 zurück gereicht - auch das ist aber bei der Teilnehmerzahl von knapp 170 bei der trockenen Witterung ein tolles Ergebnis und in Kombination mit der anschließenden Party ein super Saisonabschluß! Auf der Video-Seite steht ein Onboard-Video von den beiden auf WP1 "Brunn" zum Download bereit.


Rallye Siegerland-Westerwald
Ein aufregendes Rallyewochenende ist nun auch Geschichte. Bei der Rallye Siegerland Westerwald am vergangenen Samstag feierte Kai, nach knapp einem Jahr Mazda Abstinenz, sein Comeback bei mir im Auto ! Leider bremste Uns Regenwasser, und ein Plattfuß nachhaltig ein ! Aber von vorn - Nach den Abnahmen machten wir uns dann also mit der Start Nummer 122 auf den Weg, die Besichtigung vorzunehmen. Dabei zickte der Motor schon, und lief Stellenweise nicht auf allen Zylindern ! Ursache dafür war, Regenwasser, welches Tags zuvor durch den Lufteinlass in der Motorhaube auf den Ventildeckel tropfte, und von dort aus die Löcher der Zündkerzenstecker mit Regenwasser füllte. Dadurch geht die Spannung die den Zündfunken erzeugt dann nicht zur Zündkerze, sondern in das Wasser und wird über das Aluminium des Zylinderkopfes abgeleitet - kein Funke - keine Power ! Allerdings war der Zeitplan für die Besichtigung sehr knapp, und die Zeit zur Einfahrt ins Parc Ferme ebenfalls, was eine fachgerechte Reparatur leider unmöglich machte - zunächst ! So mussten wir dann den Mazda in den Startpark stellen, und konnten nur hoffen, dass das Wasser eventuell verdunsten würde - aber das machte es nicht !!! Also rollten wir zu ersten Wertungsprüfung, und "eierten" mit 2 funktionierenden Zylindern mehr schlecht als recht über die schöne Wertungsprüfung ! Am Stop der ersten Wertungsprüfung versuchte ich nochmals mit all meiner zur Verfügung stehenden Mundblasmöglichkeit, das Wasser aus dem Kopf zu bekommen - aber es gelang nicht ! Also mussten wir auch die zweite Prüfung mit nur zwei funktionierenden Zylindern unter die Räder nehmen ! Kai, von der Langeweile geplagt, sagte mir dann die Pace Notes in Englisch an, was zur allgemeinen Erheiterung der Besatzung Beitrug ! Zu Allem Überfluss fingen wir uns dann zum Ende der WP2 noch nen Plattfuß hinten links ein, so dass ich vor WP3 keine Zeit hatte, meine Blasfähigkeiten zu optimieren, stattdessen war Reifenwechsel angesagt und die Zeit lief davon ! Aber dann gings bergauf. Licht am Ende des Tunnels schlagartig gesellte sich mitten in der WP3 der dritte Zylinder zu den vorhandenen zweien dazu wir hatten auf einmal wieder geschätzte 190 PS und es kam so was ähnliches wie richtiger Fahrspaß auf. Dann kam der Einsatz von Thomas, Frank Richert`s Service Chef ! Er stellte Uns in der Zwangspause, vor Einfahrt ins Parc Ferme, seinen Kompressor, der zugegebenermaßen viel bessere Blaseigenschaften hat als ich, zur Verfügung ! Und siehe da, nach zwei Minuten Blasen war der Mazda schlagartig wieder in Bestform - die Aufholjagd konnte beginnen ! Nach 3 Prüfungen fanden wir uns auf dem zwischenzeitlichen 40. Gesamtrang wieder (Platz vier in der Klasse) - es konnte nur besser werden ! Auf WP4 - einem Sprint von 5,4 km Länge verbesserten wir unsere Zeit um knapp 20 Sekunden - und mit richtig Wut im Bauch machts schnell Auto fahren erst so richtig Spaß !!! Hier hat uns die Linda bei der Arbeit fotografiert. Leider verunfallte auf der WP2 ein Team mit einem BMW 318is und musste ärztlich behandelt werden, so dass kein Arzt rechtzeitig zum Start der WP5 anwesend war, was einen Start der WP5 unmöglich machte ! Somit konnten wir uns dann nur noch auf der letzten WP rehabilitieren - und das gelang auch ganz ordentlich ! Mit einer Zweitbesten Gesamtzeit und Klassenbestzeit konnten wir uns dann doch noch auf den zweiten Rang in der Klasse vorarbeiten. Allerdings im Nachhinein betrachtet, haben wir hier einen möglichen Gesamtsieg verschenkt, denn Thomas Kleinwächter im Subaru handelte sich eine Strafzeit von 1 Minute ein, und der Gesamtsieger Frank Richert bekam ebenfalls ne Strafzeit von 40 Sekunden - so dass wir unter normalen Umständen mit von Anfang an funktionierender Technik, die Rallye leicht hätten gewinnen können…aber hätte wäre wenn….zählt alles nicht ! Aber trotzdem überwiegt die Freude, denn bei allen 6 Läufen im Schottercup, wo wir am Start waren, sind wir ins Ziel gekommen ! Es war dieses Jahr sehr viel Neuland für Uns im Schottercup dabei, es hat unheimlich viel Spaß gemacht, wir haben sehr viel dazu gelernt, sehr viele nette Leute kennen gelernt und wir hoffen im kommenden Jahr wieder den kompletten Cup bestreiten zu können - CU in Wittenberg 2008 ! Die Platzierungen im Schottercup sind bisher noch nicht errechnet worden, durch das sehr ausgeklügelte und komplexe Punktesystem wird voraussichtlich erst am Montag oder Dienstag das Endergebnis erscheinen - nachzuschauen bei: Link zur Schotter-Cup-Seite
Allerdings ist für Uns die Saison noch nicht ganz zu Ende - ein Highlight kommt noch am Kommenden Wochenende - in Hollfeld bei der Rallye fränkische Schweiz werden Kai und Ich versuchen noch zum Saisonabschluss ein Highlight zu setzen ! Wer Lust und Zeit hat, sollte sich für kommenden Samstag nichts vornehmen und nach Hollfeld kommen, mittlerweile 179 Vornennungen versprechen ein tolles Rallyewochenende ! Und vielleicht haben wir ja ne kleine Überraschung dabei J mehr wird nicht verraten !

Walhalla Rallye
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Der Auftakt verläuft für Richert gar nicht nach Maß: Kurz vor dem Ziel der WP 1, einem knapp 7 km langen Sprint mit vielen engen Abzweigen im zweiten Teil, verbremst er sich an einem Rechtsabzweig, muss rangieren und büßt rund 10 Sekunden ein. Werner Mangold im Allrad-Mazda nutzt die Gelegenheit und setzt die erste Bestzeit, vier Sekunden vor Richert und der Mitsubishi-Meute. Doch Richert kontert sofort auf der Oberhinkofener Achterbahn. Er nimmt Mangold auf der WP 2, einem schnellen 10-km-Rundkurs, glatt 10 Sekunden ab und liegt bei Halbzeit an der Spitze. Beim zweiten Durchgang gewinnt Richert beide WPs und holt sich nach 2005 seinen zweiten Gesamtsieg bei der ADAC-Walhalla-Rallye. Im Ziel hat er 18 Sekunden Vorsprung auf Werner Mangold, der mit dem leistungsschwächeren Mazda 323 verbissen kämpft. Die fünf Gruppe-N-Lancer haben gegen Richert und Mangold keine Chance."

3. AvD-Franken-Rallye Ebern
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Zu den Opfern des ungeliebten Asphalt-Rundkurses in der Eberner Kaserne zählen vor allem Werner Mangold und Alois Scheidhammer. Mangold ruiniert seine Schotterreifen und muss sich im Mazda 323 GTR mit Rang 5 (statt 2) begnügen. Scheidhammer fängt sich einen Plattfuß ein. Trotz einer spektakulären Aufholjagd kann er sich erst auf der letzten Prüfung als bester Fronttriebler gegen seinen Markenkollegen Peter Wald durchsetzen."

3. ADAC-Mönchshof- Rallye
Auch die dritte Rallye das Matador Schotter Cups verlief für uns problemlos, und Sebastian und ich konnten uns in der Gesamtwertung des Cups wieder etwas nach vorn arbeiten! Bei sommerlichen Temperaturen gingen wir am vergangenen Samstag bei der Schotterrallye in Bayreuth an den Start. Kein spannender Zweikampf entwickelte sich an der Spitze, weil Frank Richert in seinem Escort Cosworth einmal mehr nicht zu schlagen war ! Der sehr schnelle Mitsubishi Pilot, Wolfgang Meierholz, verabschiedete sich bereits nach Wertungsprüfung 1 mit Antriebswellenschaden, so dass das Ergebnis von der Bayreuther Rallye aus dem Jahr 2005 wiederholt wurde ! Platz 1 in der Gesamtwertung ging an Frank Richert (Ritschie) / Beatrix Bränzel (Trixi) im Ford Escort Cosworth, und auf dem zweiten Platz folgten dann wir. Die bis dato Führenden im Schotter Cup, Alois Scheidhammer (Lois) / Willi Trautmannsberger (Azubi) auf Opel Kadett GSI hatten erneut Pech ! Nach der Disqualifikation beim Joker Lauf in Emmersdorf (Lois zog die Radmuttern nach, innerhalb des Parc Ferme Geländes), erwischte es die beiden diesmal kurz vor Schluß mit Antriebswellenschaden. Zwar konnten Sie Ihren Kadett noch ins Ziel retten, allerdings war der Zeitverlust so erheblich, dass Sie sich mit dem 7. Platz in Ihrer heiß umkämpften Klasse begnügen mussten ! Das Gesamtergebnis der Rallye gibt's hier.

2ter bei der Ostalbrallye
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Bei der 20. ADAC-Ostalbrallye rund um Abtsgmünd landet Uwe Nittel einen echten Schwabenstreich. Copilot Hanspeter Brömmer hat den zwanzig Jahre alten Fricker-Mercedes optimal hergerichtet, und Uwe Nittel bedankt auf seine Weise: Mehr als zwei Sekunden nimmt er der Konkurrenz je Kilometer ab und gewinnt in seiner Heimat haushoch mit 1:20 Minuten Vorsprung. Gekämpft wird um Platz 2 zwischen Werner Mangold im Mazda 323, Harald Wahl im Ford Escort Cosworth und Bernd Fruck im Audi 90 Quattro. Die Fruck-Brüder verschlafen den Start ein wenig und müssen sich mit Rang 4 begnügen. Zwischen Mangold und Wahl wechselt die Führung mehrfach, auf der letzten Prüfung kann sich "Fritzle" Mangold noch mal steigern und holt sich den Ehrenplatz vor Harald Wahl."

3ter bei der Gravellandrallye
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Der Berliner lässt mit dem erneut umlackierten Ford Escort Cosworth weder Meierholz noch Mangold auch nur den Hauch einer Chance. Eine harte Landung reißt zwar die rechte Frontschürze weg, aber Frank Richert und Matthias Prillwitz holen alle sechs Bestzeiten und gewinnen die fünfte Ausgabe der Gravelland-Rallye mit einem Riesenvorsprung von 1:20 Minuten. Für den 40-jährigen Frank Richert bedeutet dieser Erfolg den vierten Sieg im "Gravelland" in Folge! Routinier Wolfgang Meierholz fühlt sich in den Tagebauen um Senftenberg wohl und lenkt seinen Gruppe-N-Mitsubishi locker auf den zweiten Rang und zum Gruppensieg. Werner Mangold sieht bald ein, dass er hier und heute mit dem Mazda 323 keinen Stich gegen Richert bekommt; der Schwabe geht auf den sechs Start-Ziel-Prüfungen kein Risiko ein und begnügt sich mit Rang 3."

Gesamtsieg in Wittenberg
Auszug aus dem Bericht im Rallye-Magazin: "Nach Frank Richerts frühem Ausfall fährt Werner Mangold aus Ellwangen seinen Mazda 323 GTR schnell und effektiv über die von Dauerregen lädierten Naturwege und gewinnt den Saisonauftakt im Matador-Schotter-Cup mit 14 Sekunden Vorsprung.Auf dem Podium werden "Fritzle" Mangold und sein junger Co Sebastian Glatzel von der Familie Path aus Neustadt in Holstein eingerahmt."

Schotter-Cup
Die Winterpause ist weitgehend abgeschlossen, und wir sind nun auch mit Unseren Saisonplanungen weitgehend fertig! Gemeinsam mit dem Junior Rallye Team rund um Markus Müller und Sylvia Statnik haben wir beschlossen, in diesem Jahr nun endlich doch am Matador Schotter Cup teilzunehmen. In den letzten Jahren hatten uns immer die weiten Anreisen abgeschreckt, doch in diesem Jahr sieht das von den Terminen und Anfahrtskilometern für uns etwas freundlicher aus. Außerdem bin ich der Meinung, dass Schotter Rallies einfach die Roots des Rallyesports sind, und vom Spaßfaktor her kaum zu toppen sind!
Unser Mazda hat über den Winter Einige neue Teile bekommen, zum Beispiel im Bereich Bremse vorn, Fahrwerk und Turbo, daher bin ich guter Dinge, dass uns die Technik am kommenden Wochenende bei der Auftaktrallye in Wittenberg-Lutherstadt keinen Streich spielen wird, und wir dort ein vernünftiges Ergebnis erzielen können. Allerdings ist dort in Wittenberg auch die gesammelte Schotter Elite am Start, wie z.B. Olaf Dobberkau im Mitsubishi Lancer Evo, Frank Richert im Escort Cosworth, Raphael Ramonat im Ford Sierra Cosworth oder der Scheidhammer Alois in seinem Opel Kadett E!
"Neuer" und "Alter" Beifahrer an meiner Seite wird der Thomas Lohmann sein, der beim ersten Einsatz mit dem GT-R bei der Ostalbrallye 2003 schon einmal die Pace Notes vorgelesen hatte! Die Beifahrerfrage für die restlichen Rallies ist bisher noch nicht klar, da Kai in diesem Jahr mit Martin Stockhammer im Golf GTI beim ADAC Rallye Masters an den Start gehen wird.

Saisonvorschau
Bei Werner Mangold Motorsport in Ellwangen laufen die Vorbereiten auf die Saison 2007 auf Hochtouren. So fand direkt nach dem Wintereinbruch im Rahmen des "1. Internationalen Rund um den Rothof Driften" ein kleiner Wintertest als Vorbereitung der Fahrer statt. Am GT-R werden parallel dazu diverse Kleinigkeiten verbessert - so wird die Bremsanlage auf Sättel und Scheiben der Marke AP Racing umgerüstet - damit sollten Bremsprobleme nun der Vergangenheit angehören. Unser erster Einsatz wird wohl die Ostalbrallye Mitte April sein! In diesem Sinne, bis dann :-)